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Kreiszeltlager 2009 der Jugendfeuerwehren
im Landkreis Birkenfeld
Vom 16. – 20.07.2009 fand
das Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Birkenfeld in Krummenau
statt. An dem fünftägigen Event nahmen Berglangenbach, Frauenberg,
Rückweiler, Rohrbach, Birkenfeld, Leisel, Hintertiefenbach, Langweiler,
Wirschweiler, Rhaunen und Umgebung, Idarwald, Idar-Oberstein und eine Jugendgruppe
des THW-Orstverbandes Idar-Oberstein teil.
Zu der offiziellen Eröffnung
konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Petry neben 140 Jugendlichen auch
52 Jugendwarte, Betreuer und Helfer sowie zahlreiche Gäste begrüßen.
Unter anderen auch Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner, Landrat Axel
Redmer, Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Noss und Landesjugendfeuerwehrwart
Matthias Görgen.
Gemäß der Ansprache
von Frau Klöckner „Schlafen könnt ihr, wenn die Schule wieder
anfängt!“ ging es am Abend mit einer Nachtwanderung mit Zwischenimbiss
los. Davon müde zurück kamen nur die Betreuer, die auch noch
eine längere Zeit danach auf Trapp gehalten wurden.
Nach dem gemeinsamen Frühstück
ging es freitags für die erste Gruppe mit zwei Bussen zur Besichtigung
des Flughafens Hahn. Zeitgleich konnten die restlichen Jugendlichen ein
Fliesenmosaik basteln oder zu einer Waldtour aufbrechen, bei der sie von
einem Förster begleitet wurden der das Wissen in Naturkunde wieder
etwas auffrischte. Nach dem Gruppenwechsel und auch einiger Freizeit fand
abends die Lagerdisco statt. Hier zeigten die Jugendlichen, aber auch einige
Betreuer ihre DJ-Qualitäten.
Samstags starteten alle
Jugendlichen zu einer Lagerolympiade. An zehn Stationen mussten Aufgaben
mit Geschick, Schnelligkeit und Teamgeist gelöst werden. Unter anderem
mussten sie sich gegenseitig durch ein „Spinnennetz“ mit sieben Löchern
helfen, schnell beim Staffellauf sein oder beim Armaturenpuzzle die richtigen
Teile finden. Auch das Gedächtnis wurde an der Station „Dinge merken“
auf die Probe gestellt und bei Fragen zur Allgemeinbildung und zur Feuerwehr
konnte gepunktet werden.
Richtig lustig wurde es
nachdem kurzfristig entschieden wurde dass auch die Jugendwarte und Betreuer
ihr Können an den Stationen beweisen sollten. Schnell besetzten die
Jugendlichen die einzelnen Stationen und bewerteten die vier angetreten
Gruppen mit sehr wachsamen Augen. Nach der Siegerehrung wurde zum gemütlichen
Teil am Lagerfeuer übergegangen.
Müde aber doch noch
munter konnten sonntags viele Eltern, Bekannte und Freunde zum „Tag der
offenen Zelte“ begrüßt werden. Bei einer Löschübung
zeigten die Jugendlichen was sie drauf haben und auch die THW-Jugend gab
alles, in dem sie eine eingeklemmte Person unter einem Fahrzeug befreite.
Schon brach der letzte gemeinsame
Abend an. Ein letztes Mal saßen viele Jugendliche und Betreuer zusammen
und zogen ein Fazit über die letzten Tage. Vergessen waren kleinere
Streitereien und im Vordergrund standen die Erlebnisse übers Wochenende.
Montags wurden dann alles
aufgeräumt, abgebaut und verpackt. Die einen verabschiedeten sich
ungern und hätten noch ein paar Tage verlängert, andere hatten
zwar jede Menge Spaß aber der Gedanke an das eigene Bett und die
vertraute Umgebung war verlockender.
So ging das Kreiszeltlager
2009, das erste Mal unter der Leitung von Markus Petry, ohne große
Probleme oder Pannen zu Ende.
Auch für Notfälle
war durch die freiwilligen Helfer und Fahrzeuge der SEG des Landkreises
gesorgt.
Durch die gute Zusammenarbeit
der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks, vor allem was die Verpflegung
betraf, verlief alles so gut wie reibungslos.
Den vielen Helfern und Unterstützern
ein großes Dankeschön, denn ohne diese wäre die Umsetzung
so nicht möglich gewesen.
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