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Berichte aus 2016

Feuerwachen meistern große Übung souverän


Brandschutz Ernstfall im Industriegebiet simuliert

Ihre Zusammenarbeit trainierten die vier städtischen Feuerwachen bei einer großen Einsatzübung im Industriegebiet „Am Kreuz“. Für die Übung hatten der technische Einsatzleiter des Landkreises, Frank Knapp, und Gefahrstoffzugführer Walter-Georg Veeck ein Übungsszenario entwickelt, bei dem ein Großbrand auf dem Gelände der Firmen Ymos und Magna Decoma und ein gleichzeitiger Störfall im Galvanikbereich von Magna Decoma simuliert wurden. Unter den Augen von Oberbürgermeister Frank Frühauf, Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Friedrich Marx, Wehrleiter Jörg Riemer, dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Raimund Reichert und Vertretern der Firmen kamen bei der Übung etwa 100 Wehrleute mit 20 Fahrzeugen zum Einsatz.
Das Übungsszenario stellte sich wie folgt dar: Bei der Leitstelle Feuerwehr und Rettungsdienst, bei der alle Notrufe aus dem Landkreis Birkenfeld auflaufen, wurde ein Brand in einer Produktionshalle der Firma Ymos gemeldet, mehrere Personen gelten als vermisst. Einheiten der daraufhin von der Leitstelle zunächst alarmierten Feuerwachen 3 und 4, Nahbollenbach und Weierbach, beginnen nach ihrem Eintreffen sofort mit der Rettung der Belegschaft aus der völlig verqualmten Halle und gehen anschließend zur Brandbekämpfung über. Aufgrund der Größe des Objektes können die Kräfte die Ausbreitung des Feuers jedoch nicht unbegrenzt aufhalten, weshalb auch die Feuerwache 1 aus Oberstein mit weiteren Löschfahrzeugen und dem Abrollbehälter Sonderlöschmittel nachalarmiert wird. Noch während der weiteren Löscharbeiten wird ein Störfall in einer Halle der benachbarten Firma Magna Decoma gemeldet, der infolge der Evakuierungsmaßnahmen eingetreten ist: Aus einem Galvanikbecken tritt Säure aus, zwei Arbeiter müssen gerettet werden. Diese Aufgabe übernimmt die Feuerwache 2, Tiefenstein, in Zusammenarbeit mit Kräften der Feuerwehr Herrstein, beide Einheiten des Gefahrstoffzugs. In reibungsloser Kooperation retten sie die Personen, nehmen ausgetretene Säure auf und führen Messungen durch, um eventuelle Umweltbelastungen auszuschließen. Durch das erfolgreiche Miteinander aller beteiligten Kräfte kann dann bald „Personen gerettet“, „Feuer aus“, sowie „Gefahrstoffaustritt unter Kontrolle“ gemeldet werden.

vom 10.05.2016
Foto: Hosser  
 

 

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