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Berichte aus 2016

Wehr erhielt Sonderausbildung
 

Rettung Rüstzeug für Einsätze an Rallyekursen

20 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Berschweiler/Fohren-Linden absolvierten kürzlich eine Sonderausbildung zum Thema „Retten und Bergen im Motorsport“. Uli Sticher von der Freiwilligen Feuerwehr Wolfersweiler, der bereits selbst seit mehr als 20 Jahren im Rallyesport aktiv und seit zehn Jahren Mitglied eines Safety-Car-Teams ist, hatte sich angeboten, diese Fortbildung für die Aktiven der beiden Wehren zu veranstalten. Hintergrund ist, dass die Feuerwehr Berschweiler/Fohren-Linden bereits seit mehr als 20 Jahren als Streckensicherung bei verschiedenen Rallyes fungiert und der deutsche Motorsportbund jetzt bei bestimmten Veranstaltungen eine Zusatzausbildung einfordert. Neben der Deutschlandrallye sind die Brandschützer aus den benachbarten Westrichorten auch regelmäßig bei der Rallye „Kohle und Stahl“ in Wolfersweiler, bei der Potzbergrallye in Altenglan und bei der Saarland-Pfalz-Rallye in St. Wendel im Einsatz.
Die Hauptaufgabe der Feuerwehr besteht dabei darin, die Besatzungen der Safety-Cars, im Rallyejargon S-Wagen genannt, zu unterstützen. Das Aufgabenspektrum der S-Wagen reicht von medizinischer Hilfe über Brandbekämpfung bis hin zu Bergungsmaßnahmen. Die meist zwei Mann starke Besatzung eines S-Wagens besteht aus ausgebildeten Personen aus dem Bereich des Rettungsdienstes und der Feuerwehr. In der Regel fährt ein Notarzt im Falle eines Einsatzes direkt mit oder in einem Rettungswagen hinterher. Das Safety Car ist dabei kein Ersatz für Rettungswagen und Feuerwehr, sondern vielmehr eine sinnvolle Ergänzung der Rettungskette. Bei gravierenden Zwischenfällen auf der Rallyestrecke werden der Rettungswagen oder die Feuerwehr, die ebenfalls am Start einer Wertungsprüfung stehen, immer nachgefordert.
Im ersten Teil der Sonderausbildung übte Uli Sticher mit den Lehrgangteilnehmern die richtige Anwendung des sogenannten Ketsystems an verunfallten Personen. Das Ketsystem ist ein rückenschonendes Bergesystem und bei Rallyes Pflichtbeladung jedes Rettungswagens. Außerdem erläuterte er verschiedene Besonderheiten beim Aufbau der Rallyefahrzeuge, insbesondere die Verlegung der Benzin- und Stromleitungen sowie den eingebauten Überrollkäfig. In einem zweiten Teil der Spezialausbildung, der im Herbst stattfindet, werden die Teilnehmer direkt an einem Rallyefahrzeug die Bergung der verunfallten Insassen üben können und Informationen erhalten, an welchen Stellen und mit welchen technischen Hilfsmitteln der im Fahrzeug befindliche Käfig bei Bedarf aufgeschnitten werden kann.

Foto: Volker Gutendorf
Bei der Sonderausbildung übten die Wehrleute unter anderem die Anwendung des Ketsystems zur Rettung von Personen.
 
vom 25.07.2016

 

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