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Berichte aus 2016

Handys sind im Zeltlager an der Nahe tabu
 

Ferien Nachwuchs der Feuerwehr Heimbach campiert zwei Wochen auf Wiese in Neubrücke

Seit gut 30 Jahren organisiert und betreut Hubert Pickard, Mitarbeiter der Kreisverwaltung Birkenfeld bei der Unteren Wasserbehörde, das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Heimbach. Auch diesen Sommer sind wieder 32 Kinder und Jugendliche dabei. Während die ortsansässige Jugendfeuerwehr am alle zwei Jahre stattfindenden Zeltlager der Verbandsgemeinde, diesmal in Brücken, die Zelte aufgeschlagen hat, campen die Heimbacher in Hoppstädten-Weiersbach im Ortsteil Neubrücke auf einer Wiese an der Nahe. Noch bis Ende dieser Woche dauert das Lager. Unterstützt wird Hubert Pickard von insgesamt 15 ehrenamtlichen Betreuern. Er trat 1983 der Feuerwehr Heimbach bei und ist seit 1987 deren Jugendwart. Seitdem organisiert er die Zeltlager, die im zweijährigen Wechsel in und außerhalb der Naheregion und in Neubrücke stattfinden. So wurden die Zelte schon zweimal in Thüringen, im Pfälzerwald, in der Eifel in Kordel und Stadtkyll, Wilhelmshafen, in der Westpfalz und an mehreren anderen Orte aufgeschlagen.
Interessante Aktivitäten stehen auf dem Plan. Diesmal geht es als Leitthema um die Lebensweise der Indianer. In Workshops werden Pfeil und Bogen hergestellt, ein Tipi und ein Totempfahl errichtet, und eine Brücke wird über den Stein-aubach gebaut. Auch in Workshops, etwa beim Kochen oder Schnitzen, können die Kinder und Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Tagesablauf ist klar strukturiert und beginnt mit morgendlichem Wecken, Frühsport und Frühstück. Es folgen Workshops, der Besuch eines Schwimmbades oder Wanderungen und eine Dorfrallye. Nach der Mittagsruhe geht es am Nachmittag aktiv weiter, ehe am Abend nach dem Abendessen dann oft Lagerfeuerromantik aufkommt, bei der natürlich auch eine Gitarre nicht fehlen darf und gesungen wird. Die Nachtruhe beginnt um 22 Uhr.
Die Kinder müssen Dienste in der Küche und den Zelten verrichten. Es gilt ein generelles Verbot für Handys und elektronische Spiele. Eine Dreitageswanderung vom Erbeskopf über Hattgenstein und Meckenbach, wo die Kinder in Zelten übernachten können, zurück an die Nahe ist auch geplant.
Eine große Kohte, ein typisches Pfadfinderzelt, dient als zentrale Versammlungsstelle und steht quasi als Wohnzimmer in der Mitte des Platzes. Sie wurde dank großzügiger Spenden der Kreissparkasse Birkenfeld und der OIE vor drei Jahren angeschafft. Darum reihen sich in einem Kreis Schlafzelte, Küchenzelt, Speisezelt, Vorratscontainer, Dusch- und Sanitäranlagen.
Sogar eine Waschmaschine ist vorhanden, um den Berg benutzter Badetücher wieder sauber zu bekommen, wenn die Kinder wieder einmal in der Nahe oder im Steinaubach mit Kanus und Schlauchbooten gepaddelt und gebadet haben. Leider gab die erste Maschine schon am zweiten Tag den Geist auf, sie war in Brand geraten. Kurzerhand wurde eine neue Waschmaschine über ein Elektrogeschäft aus Baumholder geordert. Auch der neu angeschaffte Abrollbehälter der Kreisfeuerwehr für den Nachwuchs fehlt nicht im weiten Rund der Zeltstadt.

Der Verzicht auf Handys und elektronisches Spielzeug scheint dem Wehrnachwuchs nichts auszumachen – jedenfalls den fröhlichen Mienen auf dem Gruppenfoto nach zu urteilen.

vom 27.07.2016

 

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