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Berichte aus 2016

Rettungsübung bei der OIE
 

Drei Personen nach Kohlenmonoxidaustritt in Fahrzeughalle vermisst

Die Feuerwache eins rückte mit rund 40 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen an, um nach drei Personen zu suchen, die nach einem angenommenen Kohlenmonoxidaustritt in der Halle für Großfahrzeuge im OIE-Gebäude vermisst wurden. Das war das Ausgangsszenario einer Rettungsübung, bei der die Einsatzkräfte auf dem Gelände des Energiedienstleisters den Ernstfall probten.
So verlief die Übung: Die Feuerwehrmänner und -frauen suchten, mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und in mehreren Trupps, nach den Personen. Eine Person wurde bewusstlos in einem Fahrzeug vorgefunden, gerettet und mit einer Trage ins Freie gebracht. Die zweite Person wurde – ebenfalls bewusstlos – nach kurzer Zeit in einer abgelegenen Ecke der Halle gefunden und aus der Halle gerettet. Die dritte vermisste Person, hier kam ein Dummy zum Einsatz, wurde eingeklemmt unter einer schweren Box gefunden. Sie konnte erst nach dem Anheben der Box mithilfe von Drucklufthebekissen befreit und gerettet werden.
Außerdem wurde auch eine Notfallsituation eines beteiligten Atemschutzgeräteträgers simuliert. Dabei musste der verunfallte Geräteträger über ein Notfallset weiter mit Pressluft versorgt werden, während ihm das eigene Atemschutzgerät abgezogen und er nach draußen getragen wurde.
Nach der Übung stärkten sich die Feuerwehrleute bei einem kleinen Imbiss auf dem Innenhof des OIE-Gebäudes, bevor sie von der Übung weg zu einem wirklichen Einsatz gerufen wurden. „Seit vielen Jahren unterstützt die OIE die Feuerwehren der Region, sei es über Sponsorings oder das Ermöglichen von Übungen an OIE-Standorten. Durch sie verschaffen wir den Einsatzkräften die Möglichkeit, ihr Wissen über schnelle Hilfe und das Zusammenspiel vieler Retter realitätsnah zu festigen. Auch bei Ernstfällen wie Schäden durch Stürme oder Hochwasser arbeiten wir Hand in Hand“, freut sich OIE-Vorstand Rainer Boost über die gute Zusammenarbeit.

vom 11.10.2016
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