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Berichte aus 2016

Jahresabschlussübung gemeistert
 

Manöverkritik fällt positiv aus

Die Feuerwehrleute aus Baumholder, Reichenbach und Frauenberg wurden bei der gemeinsamen Jahresabschlussübung auf eine harte Probe gestellt. Im Gewerbegebiet Auf Schneeweid in Baumholder erwartete die Einsatzkräfte ein schwieriges Szenario: Ein Großbrand auf einem Firmengelände mit vermissten Personen und Gefahrstoffen.

Kurz nach der Alarmierung tönten bereits Martinshörner aus allen Richtungen. Die Feuerwehren rückten mit einem massiven Aufgebot an Personen und Material an. Rund 40 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil und eilten mit zahlreichen Fahrzeugen herbei. Geübt wurde auf dem Gelände der Firma Coolrec, einem Unternehmen, das sich auf das Recyceln von Elektroschrott spezialisiert hat. Bei der Simulation gingen die Feuerwehrleute von einem Brand in der Sortieranlage des Betriebs aus, der sich über die Förderbänder rasch ausbreitete und brennendes Material ins Freie transportierte, wo Gefahrenstoffcontainer lagerten.

Außerdem sollten mehrere vermisste Personen, dargestellt durch Puppen, aus einer zweistöckigen Halle geborgen werden. Oberste Priorität hatte natürlich die Menschenrettung: Rund zwei Minuten nach dem Eintreffen der Wehrleute machten sich die ersten Atemschutzgeräteträger in die Halle auf, wo zu Simulationszwecken im Vorfeld eine Nebelmaschine postiert wurde. „Das ist eine gute Zeit. Die PA-Träger waren schnell einsatzbereit, und das erste Strahlrohr war rasch gelegt“, kommentierte Marco Braun, stellvertretender Wehrleiter.

Direkt im Anschluss wurde auf der Rückseite des Geländes ein weiterer Löschangriff vorbereitet und die dort gelagerten Gefahrenstoffe mit einem Wasserschild abgesichert. Etwa zeitgleich kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Wasserversorgung des großen Tanklöschfahrzeugs, das pro Minute rund 1000 Liter abgibt. Dazu wurden etwa 500 Meter Schlauch verlegt. Gegen die Dunkelheit – die Übung fand bewusst erst nach Sonnenuntergang statt – brachten die Wehrleute mehrere Flutlichtstrahler in Stellung.

Geleitet wurde der Übungseinsatz von Eckhard Schneider, Wehrführer Baumholder, und dessen Vize Klaus Glaser, die sich um die Koordination kümmerten. Im Anschluss an die rund 90-minütige Trainingseinheit wurde Manöverkritik geübt. „Die Einsatzkräfte waren konzentriert und engagiert bei der Sache“, lobte VG-Wehrleiter Armin Schneider. „Die Wehrleute haben sich gut geschlagen. Lediglich das Schlauchmanagement ist verbesserungswürdig“, urteilte Stellvertreter Marco Braun.

 Die Absprache bei der Jahresabschlussübung funktionierte, die Feuerwehrleute absolvierten das Szenario routiniert.

vom 25.11.2016, Bericht und Foto: Benjamin Werle

 

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