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Berichte aus 2016

204 Einsätze und drei neue Fahrzeuge
 

VG-Feuerwehr blickt auf 2016 zurück

In einigen Wochen sollen die Arbeiten an der neuen zentralen Feuerwache beginnen. Es sind nur die ersten kleinen Schritte für den Neubau. Vor allem wird eine Bodenplatte gelegt. Aber für die Feuerwehrleute ist es der Startschuss für ein Projekt, für das sie jahrelang gekämpft hatten. „Durch den Bau des neuen Gebäudes können endlich alle Fahrzeuge der Stützpunktfeuerwehr zentral und trocken untergestellt werden“, erklärte Lars Benzel, Wehrleiter in der VG Birkenfeld, in der Jahresdienstbesprechung. Es ist nur die halbe Wahrheit: Die Einrichtung im alten Gebäude reicht nicht mehr für heutige Anforderungen, die Arbeitsbedingungen leiden. Gegen einen Umbau wehrten sich die Wehrmänner und Wehrfrauen, sie wollten ein neues Haus. Das entsteht jetzt in der Nachbarschaft des alten.

Neue Zentralwache wird gebaut
Eng ist es auch im Besprechungsraum des alten Feuerwehrgerätehauses: Das bekommt man immer dann mit, wenn sich die verantwortlichen Feuerwehrleute aus den Orten der VG und die Funktionäre zur Jahresdienstbesprechung treffen. Den Neubau „kriegen wir finanziell auf die Reihe“, erklärte VG-Bürgermeister Bernhard Alscher. Mehr noch: Derzeit liege man 100 000 Euro unter den ermittelten Kosten.

In einem anderen Punkt sind sich der VG-Chef und Wehrleiter Benzel weniger einig. Die Probleme bei der Besetzung für die Tagesalarmstärke in den Funkeinsatzzentralen sind im ganzen Kreis ein Dauerthema. In Birkenfeld wurden in der Einsatzzentrale in zwölf Monaten 1200 Stunden Einsätze geleistet, statistisch sind das dreieinhalb Stunden pro Tag. „Unsere Anregungen aus dem Jahr 2015, Bedienstete der VG, die im freiwilligen Feuerwehrdienst tätig sind, für den Einsatz über Tag freizustellen, ist von der Verwaltungsspitze zunächst positiv angesehen worden, aber es fehlt leider an der Umsetzung“, kritisierte Benzel. Es gehe nicht um eine Hobby-Fußballmannschaft, der der elfte Mann zum Spielen fehlt; es sei vielmehr eine Pflichtaufgabe der Kommune. Die flächendeckende Alarmierung habe sich bewährt, ab Stufe eins werden alle Einheiten im zuständigen Ausrückebereich verständigt. Zusätzlich können je nach Alarmstichwort Sonderfahrzeuge aus anderen Standorten geordert werden. Diese übergreifende Zusammenarbeit funktioniere reibungslos, die Übungen dafür werden im nächsten Jahr weiter ausgedehnt.

Alscher konterte Benzels Vorwurf: Die Arbeitsbelastung der VG-Mitarbeiter sei in den vergangenen Jahren gestiegen. „Die Feuerwehrführung macht mir das Leben nicht immer einfach, die wissen genau, was sie wollen.“ Dennoch: Er habe den Eindruck, dass Verwaltung und Feuerwehr seit zwei, drei Jahren immer mehr zusammengerückt seien, dass man von „unserer“ Wehr spreche. Dafür steht sicher auch die Entscheidung pro hauptamtliche Gerätewarte. Die VG-Wehr kämpfte lange darum – mit Erfolg. Benzel dankte Alscher und dem VG-Rat für den Einsatz bei diesem Thema.

Zu 204 Einsätzen waren die Feuerwehren der Verbandsgemeinde in zwölf Monaten ausgerückt, zusätzlich wurden 98 Brandwachen gestellt. In diesem Jahr wurden drei neue Fahrzeuge beschafft: Ein Mannschaftstransportfahrzeug mit Zusatzausstattung für Hoppstädten, ein Kleinlöschfahrzeug für Sonnenberg und ein Mehrzweckfahrzeug für Wilzenberg. Am 13. Februar wird es in Hoppstädten eine Pilotschulung geben: 15 Feuerwehrleute lernen, auf einem 7,49-Tonner zu fahren, und können in einer abschließenden Prüfung den Feuerwehrführerschein erhalten. Geplant ist, zusammen mit der Feuerwehr Idar-Oberstein einen Brandübungscontainer zu mieten. Im Haushalt 2017 seien dafür bereits Mittel vorgesehen.

121 Jugendliche in Ausbildung
In der Jugendarbeit stehen die VG-Wehren gut da: 121 junge Menschen werden derzeit ausgebildet, davon sind 41 in den Bambini-Wehren. Das Zeltlager im Sommer in Brücken war wegen der Wetterverhältnisse vorübergehend evakuiert worden. „Diese Entscheidung würde ich wieder treffen“, erklärte Benzel. Bernhard Schneider, der neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands und bis vor zwei Jahren Wehrleiter in der VG Birkenfeld, informierte über die Termine im nächsten Jahr: Im Mai wird ein Orientierungsmarsch wiederbelebt, Leistungsabzeichen in Gold und Silber können im Juli erworben werden und in Bronze im Oktober. Es gibt zudem ein Treffen der Kreis-, Alters- und Ehrenabteilung und einen Kinotag für die Jugendlichen. Für 2018 hat der Kreis den Zuschlag für den Landesdelegiertentag erhalten. Dem bisherigen Feuerwehrarzt Konrad Ströbele überreichte Schneider die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbands, die goldene Ehrennadel. Ströbele war seit 1997 Feuerwehrarzt und geht in Ruhestand, Nachfolger ist Jörg Dringelstein.

Foto: Gerhard Ding

Feuerwehrarzt Konrad Ströbele (rechts) geht in Ruhestand. Er war fast 20 Jahre, von 1997 bis 2016, für die VG-Birkenfeld im Einsatz und erhielt von Bernhard Schneider, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbands, die goldene Ehrennadel. Sein Nachfolger ist Jörg Dringelstein (links).
 
vom 25.11.2016, Bericht: Karl-Heinz Dahmer

 

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