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Berichte aus 2018

Junge Feuerwehrfrau sexuell belästigt?
 

Verdacht Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Vorkommnissen in Birkenfeld

Nach einem Vorfall, der sich bereits im Oktober 2017 im Anschluss an das offizielle Richtfest beim Bau der neuen zentralen Verbandsgemeinde-Feuerwache in Birkenfeld ereignet hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung. Das hat der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt auf eine NZ-Anfrage hin mitgeteilt. Bei der vom möglichen Übergriff betroffenen jungen Frau handelt es sich nach Brandts Auskunft um eine erst 16 Jahre alte Feuerwehrangehörige. Der Tatverdacht richte sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen eine männliche Person, wobei der Chef der Bad Kreuznacher Strafverfolgungsbehörde gegenüber unserer Zeitung weder bestätigen noch dementieren will, dass dieser ebenfalls ein Angehöriger der VG-Brandschutztruppe ist. Auch nähere Details zum Ablauf des Geschehens nennt Brandt nicht. Er stellt aber klar, dass dem Verdächtigen nicht der Tatbestand der Vergewaltigung vorgeworfen wird. Zudem gilt die Unschuldsvermutung.
„Das Ermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen, und den Beteiligten ist noch die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben“, sagt Brandt. Insofern ist auch noch offen, ob nach Auffassung der Strafverfolgungsbehörde ein hinreichender Tatverdacht besteht und Anklage wegen sexueller Belästigung erhoben oder ob die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen wird.
Zuständig für das Feuerwehrwesen in der VG Birkenfeld ist Bürgermeister Bernhard Alscher. Der bestätigt im NZ-Gespräch, dass es beim Richtfest in der Kreisstadt ein „Vorkommnis“ gegeben habe. Nach dem offiziellen Teil sei noch weitergefeiert worden, dabei sei von einigen Teilnehmern auch Alkohol konsumiert worden, was laut Alscher dazu geführt habe, „dass die Dinge offenbar aus dem Ruder gelaufen sind und es möglicherweise einen sexuellen Übergriff gegeben hat. Allerdings sind die Aussagen, was passiert sein soll, nicht eindeutig.“
Gleichwohl habe die Verbandsgemeinde nach Bekanntwerden der Vorwürfe direkt rechtsanwaltliche Hilfe eingeholt und sofort drei mutmaßlich Beteiligte an diesem Abend vorläufig von ihrem Dienst bei der Feuerwehr freigestellt. „Wir haben unsererseits von Anfang an versucht, die Sache sauber abzuarbeiten“, betont der Bürgermeister, der ansonsten auf das laufende Ermittlungsverfahren verweist. Er hoffe, dass dieses möglichst zügig abgeschlossen wird. Denn: „Die Situation ist für unsere Feuerwehr schon eine Belastung, weil wir derzeit alle wegen der unklaren Lage in der Luft hängen.“
Sollte sich der Vorwurf der sexuellen Belästigung bestätigen, Anklage erhoben werden und es vor Gericht zu einem Urteilsspruch gegen den Beschuldigten kommen, reicht das Strafmaß nach Auskunft des Leitenden Oberstaatsanwalts in solchen Fällen von einer Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe von maximal zwei Jahren.

vom 27.01.2018, Bericht: Redakteur Axel Munsteiner

 

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