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Berichte aus 2018

Erste Besprechung endete gleich mit einem Einsatz
 

Brandschutz Dienstplan der fusionierten Feuerwehren aus Oberhambach und Gollenberg umfasst in diesem Jahr bereits 40 Termine

Dieser Abschluss des Abends war so nicht geplant. Nachdem vor wenigen Tagen der offizielle Teil bei der ersten Besprechung der seit Jahresbeginn fusionierten Feuerwehren aus Oberhambach und Gollenberg schon vorbei war, die Anwesenden im Oberhambacher Gerätehaus ein gemeinsames Essen genossen hatten und nun in gemütlicher Runde zusammensaßen, mussten einige von ihnen unverrichteter Dinge aufbrechen. Der Grund: Wegen eines Sturms war auf der nahe gelegenen B 269 ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt, was einen Einsatz der aktiven Mitglieder der Truppe erforderte.
Mit Wirkung zum 1. Januar haben sich die Wehren aus Oberhambach und Gollenberg zusammengeschlossen, weil im letztgenannten Dorf bei der bis dahin eigenständigen Wehr schon seit Jahren Personalmangel herrschte und eine Besserung dieser prekären Lage nicht mehr in Sicht war (die NZ berichtete mehrfach).
Bei der Premierenbesprechung nach der nun vollzogenen Fusion waren mit Ausnahme eines entschuldigten Mitglieds alle aktiven Kameraden anwesend. Auch der Gollenberger Ortsbürgermeister Ralf Simon, Lars Benzel, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Birkenfeld, und Mitglieder der Altersabteilung waren bei dem Treffen mit von der Partie.

Truppe hat aktuell 18 Aktive
Nach der offiziellen Begrüßung hatte der Oberhambacher Wehrführer Thomas Wagner den Jahresbericht verlesen. Nach der Fusion mit den Gollenbergern besteht die aus den zwei Orten zusammengefügte Truppe nunmehr aus 18 aktiven Feuerwehrleuten, darunter auch Frauen. Der Altersabteilung gehören zurzeit zehn Kameraden an.
Wie Wagner weiter informierte, war seine Mannschaft 2017 bei insgesamt 18 Übungen im Ausrückebereich 4 und auf Verbandsgemeindeebene dabei. Dem Ausrückebereich 4 gehörten übrigens im vorigen Jahr neben Oberhambach und Gollenberg auch die Wehren aus Rinzenberg und Niederhambach sowie die zum 31. Dezember aufgelöste Truppe aus Ellenberg an. Zwölf Gerätedienste hatten die Oberhambacher voriges Jahr abgehalten. 14 Einsätze waren zu bewältigen, davon acht Brände, vier technische Hilfen und zwei Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Hinzu kamen die Beteiligung an Arbeiten in der Ortsgemeinde, aber auch Unterstützung und Mitwirkung bei Brauchtumsveranstaltungen. Dann ging Thomas Wagner, der auch stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde ist, auf die Fusion mit Gollenberg ein: „So oft ist noch nie in der Presse über die Situation berichtet worden, sogar das SWR-Radio hat von uns berichtet.“ Er hob die gute Zusammenarbeit bei den Besprechungen mit dem mittlerweile aus dem aktiven Dienst verabschiedeten Wehrführer von Gollenberg, Engelbert Riehm, hervor. Thomas Wagner weiter: „Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen, ich sehe der Zukunft für die gemeinsame Feuerwehr positiv entgegen.“

Derzeit keine Nachwuchssorgen
Stefan Helmer berichtete als zuständiger Jugendwart von der Arbeit mit dem Nachwuchs. War Anfang 2017 die Jugendfeuerwehr auf zwei Jugendliche geschrumpft, konnten zwischenzeitlich durch die Übernahme aus der seit zwei Jahren bestehenden Bambinifeuer-
wehr neun Mädchen und Jungen gewonnen werden. 14-tägig – außer in den Ferien – wird sich getroffen und geübt. Madita Helmer berichtete von der Bambiniwehr: Zwar hat diese Truppe neun Kinder an die Jugendfeuerwehr abgegeben. Es wurden trotzdem 21 Gruppenstunden im vergangenen Jahr mit den verbleibenden sieben Jungen und Mädchen abgehalten. Davon widmeten sich acht Treffen speziell dem Thema Feuerwehr. Bei den 13 anderen Zusammenkünften wurde zum Beispiel gebastelt, oder es wurden andere Freizeitaktivitäten unternommen.
Auch Lars Benzel ging auf die Fusion und ihre Folgen ein. „Es ist gut, dass es weiter einen Ansprechpartner vor Ort in Gollenberg geben wird“, betonte der Wehrleiter. Er berichtete zudem, dass die VG-Verwaltung ein Infomobil anschaffen will, was dazu beitragen soll, neue Mitstreiter für die Feuerwehhren zu finden. Zudem sind im Haushalt der Verbandsgemeinde erstmals Mittel für die Jugendarbeit in den Feuerwehren eingestellt.
Ralf Simon, Ortsbürgermeister des 130-Einwohner-Dorfes Gollenberg, betonte, dass die erstmalige gemeinsame Jahresdienstversammlung der Wehren ein besonderes Ereignis sei. Viele Dinge habe man im Vorfeld bei etlichen Gesprächen und Beratungen in den Ortsgemeinderäten besprochen, die dann von den Verantwortlichen der Feuerwehr und der VG in die Wege geleitet wurden. Im Namen der Bürgerschaft, aber auch im Sinne seines aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Amtskollegen Dieter Lorenz aus Oberhambach sprach Simon ein großes Danke an die Feuerwehren aus.
Sodann verkündete Thomas Wagner, dass 2018 schon 40 Termine für Übungen und Arbeitsdienste sowie andere Veranstaltungen im Dienstplan eingetragen sind. Nicht eingerechnet sind in dieser Liste die vorher selbstverständlich nicht absehbaren Einsätze wegen Ernstfällen und die daraus resultierenden zusätzlichen Gerätedienste. Im weiteren Verlauf der Besprechung wurden zudem Mathis Helmer aus Oberhambach und Jan Wagner aus Gollenberg in den aktiven Dienst übernommen und verpflichtet. Darüber hinaus durfte sich Laura Frühauf über ihre Beförderung zur Feuerwehrfrau freuen.

Zusammen mit den beförderten und neu in den aktiven Dienst aufgenommenen Mitgliedern postierten sich die Verantwortlichen der fusionierten Feuerwehr Oberhambach und Gollenberg zum Gruppenfoto. Auch der Gollenberger Ortschef Ralf Simon (rechts) und VG-Wehrleiter Lars Benzel (links) waren mit von der Partie.

vom 30.01.2018

 

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