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Berichte aus 2018

Schlagkräftige Truppe mit neuer Minigruppe
 

Versammlung Mit 63 Aktiven ist die Wehr im zweitgrößten VG-Ort noch gut aufgestellt

Insgesamt 29 Einsätze, davon 19 Brandeinsätze und zehn Fälle, in denen zum Beispiel nach Unfällen sogenannte technische Hilfe geleistet wurde, hatte die Freiwillige Feuerwehr Hoppstädten-Weiersbach 2017 zu bewältigen. Diese Bilanz stellte Wehrführer Eric Kessler in seinem umfangreichen Bericht anlässlich der jüngsten Dienstbesprechung vor und bewertete dies als „entspanntes Jahr“.
Zuvor hatte Kessler die Anwesenden, darunter auch Vertreter aus Lokalpolitik und Verwaltung, begrüßt. Aktuell besteht die Brandschutztruppe im Doppelort aus 63 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern, davon 20 Ehrenzeichenträger. 20 Übungen wurden abgehalten, wobei Kessler insbesondere die Wichtigkeit, den Einsatz mit Atemschutzgeräten zu proben, herausstellte.

Zu wenig Führerscheininhaber
Denn: „In der Bundesrepublik hat es 2017 zwei tote und 85 verletzte Kameraden bei Atemschutzeinsätzen gegeben.“ Er appellierte daher an die Geräteträger, an den jährlichen Übungen teilzunehmen. Auch die Problem der Führerscheine sprach er an. Zwar erwarben vier Kameraden den Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis 7,49 Tonnen, es besteht aber weiterer Handlungsbedarf.
In diesem Punkt appellierte Kessler an die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Birkenfeld, dieses Problem anzugehen, weil ansonsten irgendwann die Fahrzeuge nicht mehr zu den Einsatzstellen bewegt werden können.
Ein erfreulicher Punkt sei hingegen, dass sich die gute Arbeit in der Schlauchwerkstatt der Brandschützer aus dem Doppelort schon so weit herumgesprochen habe, dass kürzlich eine Abordnung der Wiesbadener Feuerwehr die Anlage in Hoppstädten besucht und diese über alle Maßen gelobt habe, sagte Kessler weiter. Er erwähnte zudem, dass das Schimmelproblem am Treppenabgang des Gerätehauses inzwischen gelöst ist und die verbliebenen Kameraden der Feuerwehr Gimbweiler bei den Hoppstädten-Weiersbacher untergekommen sind, um mit ihnen zu üben und zusammen zu den Einsätzen auszurücken.
Vier Mädchen und acht Jungen bilden derzeit die Jugendfeuerwehr. Neben 20 Übungen gab es 2017 noch eine Reihe weiterer Aktivitäten wie Teilnahme am Umwelttag, die Begleitung des Martinszuges oder die große Abschlussübung der VG-Jugendwehren in Hattgenstein, berichtete Jugendwart Bernd Raff. Seine Tochter Ricarda leitet seit dem vorigen Jahr die Bambini-Feuerwehr. Zu dieser Gruppe gehörten bis Ende 2017 sieben Jungen und vier Mädchen. Vier dieser Kinder wechselten zu Jahresbeginn in die Jugendfeuerwehr.
Neu ist seit vorigem Jahr die Gruppe der Feuerwehrminis. Zwölf Jungen und Mädchen im Alter von vier bis sechs Jahren sind in dieser Gruppe aktiv, die in dieser Form die erste in Rheinland-Pfalz ist. Aus versicherungsrechtlichen Gründen muss bei den Übungsstunden der Minis immer ein Elternteil anwesend sein. „Die Kinder sind mit sehr großer Begeisterung dabei“, betonte Leiterin Julia Fröhner, die von Joshua Freytag unterstützt wird.
Gerätewart Christian Lorenz berichtete anschließend von den umfangreichen Tätigkeiten der Feuerwehrleute in seinem Bereich. Zu den Aufgaben zählt die regelmäßige Prüfung der Ausrüstung und der Geräte der Feuerwehr gemäß den Vorschriften, die Instandsetzung, Instandhaltung, Wartung und Pflege der Einsatzfahrzeuge sowie der technischen Einrichtungen im Gerätehaus. Außerdem ist Hoppstädten Standort der zentralen Schlauchwerkstatt der Verbandsgemeinde Birkenfeld.
Im Bestand der Schlauchwerkstatt, in der alle Schläuche der VG-Wehren zentral registriert, gereinigt und repariert werden, befinden sich zurzeit 1436 Druckschläuche und 157 Saugschläuche. 2936 Stunden an technischen Gerätediensten wurden von den 15 Feuerwehrmännern insgesamt geleistet, das entspricht 367 Arbeitstagen mit jeweils acht Stunden. Zum Fuhrpark der Stützpunktfeuerwehr Hoppstädten-Weiersbach gehören sechs Autos.
Nach mehreren Jahren des Stillstandes hat sich zudem 2017 am und im Gerätehaus doch einiges getan. So konnten bestehende Löcher in Brandschutzwänden endlich geschlossen werden, die Treppe zur Schlauchwerkstatt wurde versiegelt und gefliest, ein Lufttrockner wurde in der genannten Werkstatt installiert, die Armaturenwerkstatt wurde technisch angeschlossen und zwei neue Rolltore wurden eingebaut.

Neuer Gerätewart im Amt
Personelle Veränderungen wird es auch geben. Christian Lorenz wird das Amt des Gerätewartes nicht mehr weiter ausüben. Dies übernimmt nun Raphael Folmer, während Lorenz künftig als dessen Stellvertreter fungiert. Der Leiter der zentralen Schlauchwerkstatt, Thomas Helm, wird durch Jannik Fuchs ersetzt. Helm bleibt aber stellvertretender Gerätewart in der Schlauchwerkstatt.

Zusammen mit Funktionsträgern ließen sich alle Angehörigen der Feuerwehr Hoppstädten-Weiersbach, die in den aktiven Dienst übernommen oder befördert wurden, vor einem Einsatzfahrzeug ablichten.

vom 09.02.2018

 

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