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Berichte aus 2018

Baumholder FFW Tag der offenen Tür
 

Große Freude und Erleichterung bei den Baumholderer Feuerwehrleuten: Am Sonntag wurde das umfassend renovierte Gerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergeben. In einer Feierstunde überreichten Vertreter aus Kommunalpolitik und Feuerwehr Baumholders Wehrführer Eckhard Schneider die Hausschlüssel.
Auf diesen Moment haben die Feuerwehrleute aus der Westrichstadt lange gewartet: Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Alsfasser und Wehrleiter Armin Schneider überreichten am Sonntagvormittag die Schlüssel vom fertigen Gerätehaus an Wehrführer Eckhard Schneider und dessen Mannschaft. Dem symbolischen Akt ging eine lange Anlaufzeit voraus: Von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung seien rund neun Jahre vergangen, besinnt sich Eckhard Schneider zurück. Lange mussten sich Baumholderer Floriansjünger mit unzureichenden Räumlichkeiten und einer nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung arrangieren. Die Unzulänglichkeiten der früheren Einrichtung wurden seitens der Stützpunktwehr jahrelang durch einen enorm hohen Zeitaufwand kompensiert, der die Grenzen des ehrenamtlichen Engagements mehrfach deutlich überschritt.
Im September 2014 fiel schließlich unter dem damaligen VG-Bürgermeister Peter Lang der Startschuss für die Um- und Anbauarbeiten am Gerätehaus, die etwa zwei Jahre später größtenteils abgeschlossen waren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von einer „hervorragenden Arbeit“ sprachen bei der Einweihung am Sonntag einstimmig Kommunalpolitiker und Feuerwehrleute aus dem ganzen Kreis. Die Arbeitsbedingungen für die Wehrleute haben sich die durch Sanierung, Erweiterung und Neuausstattung deutlich verbesserte, wie Wehrführer Schneider in seiner Rede ausführte: In den Werkstätten im Gebäude können nun Wartungen und Prüfungen effizienter erledigt werden. Das gilt etwa für die Schlauchpflege - noch vor Beginn der Sanierungsarbeiten wurde eine spezielle Pflegeanlage installiert – und auch für die Atemschutzgeräte.
Hochmodern wirkt die neue Einsatzleitzentrale, die nun über eine Vielzahl von Telekommunikationsmöglichkeiten verfügt, um die Einsatzkräfte zu koordinieren. Einiges getan hat sich auch bei der Unterbringung der Fahrzeuge. Die Abstellhallen wurden um die gesetzliche Mindestgröße verlängert und verfügen nun über Abgasabsauganlagen, zentrale Luftversorgung und eine neue Ausleuchtung. „Das neue Feuerwehrgerätehaus bietet der
Stützpunktfeuerwehr aus Baumholder optimale Bedingungen für den Schutz unserer Bevölkerung“, bekundet Bernd Alsfasser. Zunächst sei die Errichtung eines Neubaus „Auf Schneeweid“ ins Auge gefasst worden. Aufgrund der zentraleren Lage habe man sich jedoch für einen Umbau des alten Standorts entschieden, sagte der VG-Chef. Das Projekt schlägt mit 1,9 Millionen Euro zu Buche, 350 Tausend steuert das Land bei.
Von einer sinnvollen Investition sprach auch Landrat Matthias Schneider. Gerade hinsichtlich der extremen Wetterereignisse in Herrsteinen-Rhaunen sei es wichtig, die Feuerwehren mit einer modernen Infrastruktur auszustatten. Alle Wehren der VG-Baumholder waren bei dem verheerenden Unwetter in Herrstein-Rhaunen im Einsatz, um die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen. „Als betroffener Fischbacher Bürger und Ratsmitglied möchte ich mich bei den Feuerwehren aus der VG-Baumholder und der Bürgerschaft herzlich für die geleistete Hilfe bedanken“, sagte Gerhard Rieth, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, anerkennend.

Einweihung Feuerwehrgerätehaus Fortsetzung
Mit einem Tag der offenen Tür wurde am vergangenen Sonntag die Einweihung des umfassend renovierten Feuerwehrgerätehauses in Baumholder gefeiert (siehe Bericht oben). Feuerwehrleute und Lokalpolitiker aus dem Kreis Birkenfeld überbrachten Glückwünsche. Außerdem wurde das neue Einsatzleitfahrzeug der Westrichstädter Wehr vorgestellt. Viel Lob gab es für das beherzte Engagement der Einsatzkräfte bei den schweren Unwettern.
Über eine moderne Infrastruktur verfügt die Feuerwehr Baumholder mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus. Umbau und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Komplexes waren dringend notwendig. Die Maßnahme, ursprünglich waren 1,7 Millionen Euro veranschlagt, schlägt letztendlich mit 1,9 Millionen Euro zu Buche. Die Kostensteigerung ergab sich aus Unabwägbarkeiten wie dem nicht mehr tragfähigen Untergrund in den Fahrzeughallen, erläuterte Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Alsfasser. Rund 356.000 Euro steuert das Land bei, den Löwenanteil muss die Verbandsgemeinde stemmen. „Das Geld ist gut investiert, es dient der Sicherheit unserer Bevölkerung“, bekundete Alsfasser.
Strapaziös war die Aufrechterhaltung des Einsatz- und Übungsbetriebs während der circa dreijährigen Bauphase. „Rund 170 Einsätze wurden in dieser Zeit bewältigt“, berichtete Wehrführer Eckhard Schneider. „Es war eine schwierige Zeit für uns. Neben ihren ehrenamtlichen Aufgaben haben die Feuerwehrleute etwa 1400 Stunden freiwilliger Arbeit, vor allem an Ein- und Ausräumarbeiten, geleistet. Mit dem Ergebnis der Sanierung sind wir sehr zufrieden“, sagte Schneider weiter. Abgerundet wird die Maßnahme durch die Erweiterung des Fuhrparks in Baumholderer: Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Einsatzleitfahrzeug angeschafft. „Es hat sich schon bei mehreren Alarmierungen bewährt gemacht. Das Auto erleichtert den Funk- und Datenverkehr mit den Feuerwehrleuten vor Ort und hilft bei der Koordination“, erläuterte VG-Wehrleiter Armin Schneider bei der Präsentation der Neuanschaffung am Sonntag. Zusätzlich sollen die Baumholderer Floriansjünger wohl 2019 noch ein Mehrzweckfahrzeug erhalten.
Begleitet wurde die Einweihungsfeier von einem üppigen Rahmenprogramm. Neben Musik, bereits am Samstagabend trat die Band HSG pure Rock auf und am Sonntag spielten der MV Germania Ruschberg und die Böhmischen Sechs, wurde mit Grillspezialitäten, Gefüllten Klößen, Kaffee und Kuchen zünftig aufgetischt. Darüber hinaus wurden Schauübungen der Jugend- und der Bambinifeuerwehr geboten. Nach einer anstrengenden Woche war es für die Feuerwehrleute eine willkommene Abwechslung: Nach den Großeinsätzen in den VGs Herrstein und Rhaunen, an denen jede einzelne Wehr der VG Baumholder beteiligt war, rückten die Floriansjünger bei Unwettern in Baumholder innerhalb weniger Stunden gleich 15 Mal aus. Am vergangenen Freitag machten sich dann noch 125 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen aus dem ganzen Kreis nach Trier-Saarburg auf, um die Kameraden dort beim kontrollierten Ablassen eines überlaufenden Stausees zu unterstützen. „Innerhalb von einer halben Stunde hatten wir am Freitag das Team zusammen. Das war überragend und habe ich so noch nicht erlebt. Die überkommunale Koordination hat hervorragend funktioniert. Am Ende war die Truppe nach den vielen Strapazen ganz schon platt, aber kein einziger hat gemurrt“, lobte Kreisfeuerwehrinspekteur Eberhard Fuhr die Einsatzbereitschaft der Floriansjünger, die von VG-Bürgermeister Alsfasser und Landrat Matthias Schneider begleitet wurden. „Bei den Unwettern wurde hervorragende Arbeit geleistet. Niemand hat mit einer solchen Gewalt gerechnet. Ich stelle mich hundert Prozent hinter die Einsatz- und Wehrleiter und ihre Teams“, sagte Kreischef Schneider anerkennend.

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