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Berichte aus 2018

Ist die Feuerwache am Hommelsplatz sicher?
 

Unwetter Hochwasser im Fischbachtal war Thema im Haupt- und Finanzausschuss – Kritik an Zuschusspraxis des Landes

Obgleich die Schmuckstadt nur im Randbereich – in Weierbach, Georg-Weierbach und Tiefenstein – und dort auch relativ glimpflich – von den verheerenden Regenfällen der vergangenen Wochen betroffen war, war der Ausnahmezustand im Fischbachtal auch Thema im Haupt- und Finanzausschuss.
Bürgermeister Friedrich Marx nutze den Tagesordnungspunkt „Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwache 4“ dazu, um der Idar-Obersteiner Feuerwehr „ein ganz großes Lob“ für deren Unterstützung der Hilfskräfte vor allem in Herrstein und Fischbach auszusprechen: „Was hier geleistet wurde, ist phänomenal.“ Zwar agierten hier nur Freiwillige, „aber eigentlich sind das alles Profis“, lobte Marx im Beisein von Wehrleiter Jörg Riemer: „Mit dieser Feuerwehr im Rücken werden wir alle Probleme meistern.“
Auch die Sprecher der einzelnen Fraktionen zollten der Leistung der Hilfskräfte „Hochachtung und Respekt“ (Jupp Mähringer/SPD). Die Vorfälle zeigten überdeutlich, wie wichtig eine moderne und funktionierende Ausstattung der Wehren sei, sagten mehrere Redner. Und so gab es denn auch kaum eine Diskussion um die Anschaffung eines neuen Mannschaftsbusses für die Weierbacher Kameraden, deren Zahl aktuell auf 38 angewachsen ist. 40 000 Euro sind für diesen Zweck im Haushalt veranschlagt – die kommen zusammen, weil der Bus, der eigentlich nur 24 000 bis 28 000 Euro Euro kostet, nach der Anschaffung noch für die speziellen Feuerwehrbelange aufgerüstet werden muss: Folierung, Beschriftung, Sondersignalanlage, Funk und weitere Zusatzausstattung, wie Wehrleiter Jörg Riemer erläuterte.
Der Kreis schießt 13 000 Euro zu. Auch das Land beteiligt sich. Beide Zuschusszahlungen werden aber über mehrere Jahre verteilt. Das stieß Thomas Petry (Grüne) auf. Er erinnerte an die Frage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Besuch in Herrstein: „Wie können wir helfen? wollte sie wissen. Zum Beispiel, indem diese Mittel ohne Wenn und Aber gleich fließen“, sagte Petry.
Angesichts der Vorfälle im Fischbachtal, wo die Feuerwache in Herrstein praktisch als erstes abgesoffen war, wollte Sonja Gottlieb (Linke) wissen, ob der Standort der Feuerwache 1 am Hommelsplatz tatsächlich glücklich gewählt sei: „Auch da stehen die Autos wie in Herrstein direkt am Bach. Ist das sicher oder schwimmen die als erstes Weg, und wer hilft uns dann?“, fragte die Stadträtin nicht grundlos. Darauf wusste auch Bürgermeister Marx keine befriedigende Antwort: „Das Einzige, von dem wir sicher ausgehen können, ist, dass nichts mehr sicher ist.“ Auszuschließen sei bei einer Naturgewalt, wie sie am 27. Mai das Fischbachtal traf, gar nichts: „Wir können nur Vorsorge treffen und sind ansonsten der Situation ausgeliefert.“
Wie Wehrleiter Jörg Riemer im Gespräch mit der Nahe-Zeitung ausführt, geht man in der Feuerwache 1 davon aus, dass man auch im Ernstfall einsatzbereit sein wird: „Wir haben ja schon einige Hochwasser erlebt, die Feuerwache ist ja schon viele Jahre am Hommelsplatz untergebracht.“ Bei der derzeitigen Wetterlage mit möglichen Starkregenfällen werden die Fenster im Keller dauerhaft abgeschottet: Schwere Stahlkonstruktionen halten dort dicht.
„Zudem haben wir den Hochwasserpegel, der direkt an der Feuerwache 1 am Idarbach installiert ist, stets im Blick“, sagt Riemer. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass es bei einem ähnlichen Starkregenereignis wie am 27. Mai im Fischbachtal im Idarbachtal ausreichend Vorwarnzeit geben würde, bis die Flutwelle Idar und Oberstein erreicht, sodass die Wehr vorher ausrücken kann.

Ist die Feuerwache 1 bei Starkregen an ihrem Standort selbst in Gefahr? Das wollte Sonja Gottlieb wissen. Wehrleiter Jörg Riemer geht davon aus, dass sie auch im Ernstfall einsatzbereit sein wird. Bei drohenden Starkregenfällen werden dazu die Fenster im Keller dauerhaft abgeschottet.

vom 19.06.2018; Bericht: Stefan Conradt

 

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